Banane für den IRREN ARZT

Ein spannendes Video zu aktuellen Erkenntnissen der Gehirnforschung. Was macht den Menschen aus Sicht der Neurowissenschaft aus, wie werden grundlegende Eigenschaften der Persönlichkeit festgelegt und worauf hat man als Eltern eigentlich wirklich Einfluss bei der Entwicklung der Persönlichkeit unserer Kinder.

Ich bin nicht kompetent genug um zu Beurteilen was daran “echt” ist, aber es hört sich nachvollziehbar an.

3 Antworten auf „Banane für den IRREN ARZT“

  1. Das ist ja schrecklich… Das ist aber ‘ne faule Banane… DAS ja genau DAS ist so gefährlich an Halbwahrheiten, sie klingen so wahr (was sie von der einen Seite betrachtet auch sind).
    Aber diese Geisteshaltung des Kollegen da relativiert das Absolute und negiert Gottes individuellen Aspekt.
    Das ist ok, soll mir egal sein, aber jene Ausrichtung verursacht so viel Leid in der Welt, weil es ja einfach egal ist, es gilt das Recht des Stärkeren… Der Experte sagt, was einmal “gespeichert ist”, bleibt -soweit richtig, aber Psychotherapie sei nur ein “drüber-Lernen” weil wir “…wenn es eng wird wieder in unsere ‘alten Verhaltensweisen’ rutschen…”. Auch das stimmt, aber nur bei den meisten, also denen, die sich ihrer Angst NICHT stellen und gottabgewandt immer im Muster des “ich brauche was” bleiben. Dann muss man in logischer Konsequenz immer dafür sorgen “genug” zu haben, weil man ja getrennt ist vom Absoluten und man glaubt, dass man nichts mehr als das bisschen Materie in zufällig geordneter Form (Darwin) ist, woraus dann sowas wie ein Bewusstsein hervor gegangen ist (also eine Evolution von Vegetativum zu animalischem Mind bis hin zum großartigen rationalen Mind)…

    Zusammenfassbar unter den modernen wissenschaftlichen Slogan: Bewusstsein ist ein Epiphänomen der Materie” (Epi=oben drauf). Ich nenne das mal TheorieA. Aber nahezu alle alten Überlieferungen sagen, es sei umgekehrt, also Bewusstsein (die spirituelle Energie eines Individuums) formt Materie (TheorieB)

    Sagen wir mal so, ich argumentiere einfach mal herzlos, ohne Überzeugung und so etwas wie Gespür: Wenn wir in dem Mind-Set von Darwin und Co (bis hin zu der modernen Neurowissenschaft, wie sie dieser Kollege da vertritt – es gibt Gott sei Dank auch genug andere, vor allem aus der Quantenphysik, die es GANZ anders sehen…) die Welt sehen, dann werden wir auch genug Beweise für diese Theorie (A) finden (das ist ja immer so, wenn ich eine bestimmte Brille auf habe). Somit will ich gar nicht das zu einer “Herzens-Sache” machen, sondern nur sagen, dass ob A oder B, wir immer das ‘beweisen’ (inklusive der Nicht (endgültigen) Beweisbarkeit der jeweilig anderen Theorie), woran wir glauben, gemäß unserem Mind-Set. Und das hat uns die Quantenphysik (wofür ich vor allem Amid Goswami sehr dankbar bin) BEWIEHESÄN…: Wir BEWEISEN je nach Versuchsbetrachtung.
    Aber ich schweife ab. Also will nur sagen, mir gefällt Theorie A nicht so gut, weil sie in den letzten paar tausend Jahren für so viel Leid gesorgt hat (die früheren bis heutigen Religionen sind genauso, nur kommen sie von der anderen diabolischen (also spaltenden) Seite, sie verabsolutieren das Relative (…sagen sowas wie Ich oder dieser Heiland hier weiß ALLES besser und ihr müsst alle folgen sonst seid ihr verdammt…by the way meistens reine Männervereine…lusig oder?…)Aber Theorie B haben wir noch nicht wirklich konsequent gelebt. Also ganz stumpf – so ganz ohne Idee von Gott als absolutes Individuum – miene ich, wir könnten vielleicht mal was anderes aus probieren, BEVOR die Erde ganz platt ist…
    Scheiße, habe die Schale von der Banane gar nicht abgemacht, so giereig war ich –

    1. Hmm… Du schreibst immer von absoluten Theorien oder absoluten Seiten. Ich glaube, dass es kein Schwarz und Weiß gibt. Es gibt ganz viele graue Töne. Beispielsweise… Ich habe einige Sachen in meinem Leben, die mich triggern. Die kenne ich oft, und sie ärgern mich… Also das ich mich von ihnen triggern lasse… Trotz dessen das ich sie kenne, löst der Trigger eine Aktion aus. Manchmal schaffe ich es, die Aktion zu unterbinden. Das sehe ich als gelernte Verhaltensweisen. Das ändern dieser, gestaltet sich echt schwierig, weil sie oft unbewusst geschehen. Aber ich merke wie ich nach und nach auch einige dieser Trigger neu besetze. Das wäre halt nach Theorie A.
      Angst…. Ängste…. Man kann in diesen Triggern auch Ängste sehen. Ja, und wenn ich mir immer mehr bewusst mache, dass diese Ängste unbegründet sind, werde ich zunehmend frei davon und das Resultat ist das neu besetzen oder das Löschen dieser Trigger.
      Ein Beispiel… Ich fahre auf der Autobahn und werde von wem geschnitten. Das triggert meinen inneren Macho. Am liebsten würde mein alpha Männchen ihm zeigen wo es lang geht. Ich bin mir dessen mittlerweile aber bewusst und lasse mich oft nicht mehr triggern. Wie oben beschrieben, kann man das aus beiden Sichtweisen erklären.
      Schöner finde ich allerdings die Theorie B, muss ich gestehen. Auch wenn ich glaube, dass diese Theorie nicht so einfach zu fassen ist. Und zudem habe ich einen Beißreflex beim Thema Gott

      Spannend….

  2. Das ist alles so schwer in Worte zu fassen, deswegen klingt das so doof. Vieles muss erst erfahren werden (am besten in Gemeinschaft damit diese Geminschaft dann wenigstens sich auf Worte einigen kann. Das ist wie mit “Grün” oder “Rot” (äh nicht politisch natürlich), wenn einer ‘ne Farbe nennt, hat der andere sicherlich nicht den gleichen Farbton im Kopf. Es sei denn die beiden sind auf einander eingetuned und kennen sich, aber selbst dann ist es sehr fehlerbehaftet, also die Kommunikation deutlich erschwert. Und wir reden nur über Farben…

    Nehmen wie wieder ein “Buch” als Beispiel: Die Wissenschaft (der meiste Kram jedenfalls heute) weiß eine Menge über die Beschaffenheit des Papiers, die Winkel der Striche zueinander, die Gesetzmäßigkeiten der Linien und Kurven, die sich zunehmend offenbahren, bis hin zu den Grenzen des Buches, dden Einband, einige haben den Klappentext erblickt und sehen sogar eine Art Zusammenfassung, ähnliche Zeichen, vieles erscheint einer höheren Logik zu folgen und man hofft durch noch mehr Beschreibung dem irgendwann auf die Schliche zu kommen, mit einer Weltformel das alles zu verstehen.
    Dann gibt es da noch das andere Lager, die, die lesen können, seit Äonen wird Lesen als Tradition weitergegeben und sie sehen keinen Sinn darin die Winkel der Zeichen zu bestimmen und das Gewicht der Seiten zu bestimmen.
    Beides ist sinnvoll, beides ergänzt sich, beides ist relativ zum “absoluten” Buch meinen sie. Aber das Buch (Materie, Raumzeit, Universum) zu etwas Absolutem zu erklären relativiert es nur, weil absolut nicht die Schrift (Wissenschaft), auch nicht nur der Inhalt (Religion), sondern, der, der das Buch geschrieben hat und schrieben kann (Gott).
    Ein etwas hinkenden Beispiel, ich weiß, aber in Ermangelung einer klaren Sprache über solche Dinge (weil in jedermanns Hirn unterschiedliche Assoziationen, die Eindeutigkeit behindern), eben so gut es geht… Mehr vielleicht beim VAKIZE, wenn dafür Raum ist…
    Aber ja: “…spannend”

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