Richtig oder Falsch?

Warum muss man immer auf alles und jeden achten und Rücksicht nehmen?

Aus meiner Sicht, ist es richtig, dass man sich nach Alternativen umschaut, wenn es denn Welche gibt. Beispielsweise esse ich seit Jahren nun schon kein Fleisch mehr. Ebenso kaufe ich Plastik-partikelfreies Duschzeug. Erstes ist einfach. Fleisch erkennt man. Oder? Eben auch nicht immer. Ok, man weiß in Gummibärchen ist Gelatine, die auch von Tieren gewonnen wird. Super, wo denn noch? Schonmal von Lab gehört? Beim Duschzeug wird es schon schwieriger, da es keine einheitliche Kennzeichnung gibt. Aber mit ein bisschen einlesen, klappt das auch. Aber wo ist denn noch was drin? Nestlé Produkte vermeide ich auch wo es geht, aber jetzt mal ehrlich, Nestlé steckt in so vielen anderen Unternehmen, dass man ständig mehrere DIN A4 Seiten mitschleppen müsste, um zu schauen, ob man das Produkt jetzt kauft und damit so einen Großkonzern mit mitessen Machenschaften unterstützt oder halt einen anderen miesen Großkonzern.

FUCK!

Das Problem was ich an allem sehe, ist, dass es nicht auf den Einzelnen ankommt. Es muss von der Politik vorgegeben werden. Die Politik hat dafür gesorgt, dass in Diesel seit einigen Jahren Palmöl beigemischt wird. Die Politik hat dafür gesorgt, dass Diesel vorgezogen werden in Deutschland. Achja – die Politik ist auch fürd ie vielen Neuzulassungen verantwortlich – aufgrund der Firmenwagen Regelung. Jetzt das gleiche und noch schlimmere Spielchen mit Elektroautos, die subventioniert werden, aber sicherlich nicht den Vorteil haben, den sie auf dem Blatt Papier vorgaukeln. Vor einigen Jahren war die Nahrungsindustrie noch der größte Verbraucher von Palmöl. Wenn man jetzt Palmöl durch ein anderes Öl ersetzt, muss man sich überlegen, wo das andere Öl herkommt. Und das Problem gibt es bei sehr vielen Dingen. Ich bin seit ein paar Jahren Vegetarier. Ebenso schaue ich auf meiner Einkaufsliste ob ich weniger Plastik kaufen kann. Geht aber leider nicht immer so, dass es für mich auch handhabbar ist. Das ist etwas was aus meiner Sicht nur von der Politik geändert werden kann. Plastik Tüten verbieten ist da nur ein kleiner Anfang. Diese dämliche Kennzeichnung, die die blonde Dame gerade einführt, ist aus meiner SIcht einfach nur hohl – bringt so gut wie nix – und ist zu dem auch noch freiwillig.

Kennzeichnung von allen Artikeln wäre aus meiner Sicht Pflicht. Dieses T-Shirt kostet nur 5 Euro, ist von Kinderhänden gemacht und schon 20tkm um die Welt gereist.

Wenn sie diesen Dieselwagen kaufen, sorgen sie für das Aussterben von Orangutans und Krebs bei ihren Mitmenschen.

Dieses Stück Fleisch gehörte einem kleinen Schwein, welches mit 10 anderen in einem dunkel Stall gehalten wurde. Es hatte nur 0.5qm Platz und hat jede Menge Antibiotika erhalten,damit es nicht krank wird. Der Schwanz wurde ihm auch vorsorglich abgeschnitten und natürlich wurde es kastriert, damit es dem Kunden besser schmeckt.

OK, so ehrlich wird es nie auf der Welt zugehen.

Aber aktuell ist es einfach nicht nachvollziehbar, wo welche Ware oder welches Tier bekommt, wie das Produkt zustande kam und wer daran beteiligt war. Es geht nur darum, dass es günstig ist. Auch ich erwische mich dabei nach günstig zu schauen, anstatt nachhaltig. Aber letzteres ist heute leider oftmals nur ein Werbeversprechen, damit man die Ware teurer verkaufen kann. Der Pfad der Produktion ist damit noch lange nicht offensichtlich.

Ich bin gespannt ob die nächsten Generationen es besser hin bekommen. Aktuell ist meine Generation dabei zu verkacken – wenn man sich das Durchschnittsalter beispielsweise im EU Parlament anschaut.

Ich habe jedenfalls keinen Bock für jeden Mist die Verantwortung zu bekommen. Die Verantwortung liegt bei der Politik, und ich habe die Idioten von der CDU und SPD nicht gewählt. Selbst die Grünen sind doch nur noch eine Partei des Geldes.

Wieso macht man sich überhaupt Gedanken? Es ist so viel einfacher dumm und glücklich zu sein wie die Mehrheit der Menschen. Ich muss es mal mit Gras probieren, dass soll ja ein paar Hirnzellen abtöten…. Vielleicht hilft das…

Heute ist wieder so ein Tag….

Kleines Update – der Foodwatch Newsletter hat gestern noch etwas passendes dazu rausgeworfen.

<Zitat>
Eine zentrale Studie stellt der Nutri-Score-Ampel offenbar ein positives Zeugnis aus. Doch die Ministerin hielt die Ergebnisse zunächst zurück und veröffentlichte nun – ein halbes Jahr später – lediglich eine politisch überarbeitete Fassung der Studie. Ihr Fazit: Es brauche noch mehr Forschung. Eine verbraucherfreundliche Kennzeichnung lässt damit weiter auf sich warten – ganz im Sinne der Zucker-Giganten Ferrero & Co.!
</Zitat>

5 Antworten auf „Richtig oder Falsch?“

  1. -hach…schon wieder ‘ne Möhre…

    Deine Frustration im Umgang mit dem Verstand ist absolut nachvollziehbar, denn das ganze ist hoch komplex und eigentlich mit dem Verstand nicht durchdringbar. Jeden Tag neue Informationen Wer mit Wem unter einer Decke steckt zu Gunsten von Konsum, wer welche Strategien verfolgt, um sogar mit Halbwahrheiten vermeintlich “Gutes” zu tun nur um dann Doch langfristig ab zu ernten. Siehe die zahllosen Beispiele aus Autoindustrie mit dem neusten Gag der EAutos (die sicherlich ein absoluter Umwelt-GAU sind und für deren Teile viele Afrikaner in irgendwelchen Mienen verendet sind, wie für unsere Handys) und die irgendwann auf irgendeinem Müllhaufen fern ab von Zivilisation aber nah an menschenreichen Gegenden diese vergiften usw…
    Wenn man sich über unsere Konsumgüter und ihre Herstellungswege, ihre Konsequenzen für das Leben auf dem Planeten betrachtet, dann möchte man sterben, aus Scham ein Mensch zu sein. Aber das ist nur ein Teil der Sache. Denn all das ist mit dem Verstand nicht allein durchdringbar, nicht verstehbar… Der Verstand ist gut zum Kochen, Autofahren, Vokabellernen usw., aber wie ich mich ausrichten soll, welches Mind-Set ich ansteuere, worauf ich mein Bewusstsein richte, sollte nicht (nur) mit dem Verstand entschieden werden. Armin Risi, ein großer Geisteswissenschaftler unserer Zeit prägte im Zuge dessen das sogenannte Ent-Scheiden: Man brauch nur einmal Ent-Scheiden, also aufhören sich zu scheiden, sich zu trennen und den inneren Entschluss sich zu VERBINDEN.

    Mir ist bewusst, dass der große agnostische, atheistische Aufschrei der “Aufgeklärten” nun kommt, die darüber auf geklärt wurden (von wem eigentlich?!), dass es Gott nicht gibt, somit brauch man sich damit schonmal nicht verbinden. Aber sehe ich das ohne Überzeugungswillen auch aus einer praktischen Erfahrung heraus:

    Habe in fast 20 Jahren Erfahrung im Umgang mit psychisch Kranken (whatever that means) konstant die Erfahrung gemacht, dass bei all denen bei denen man alles “richtig” macht, man herum therapiert und tausend (zum Teil aus humanmedizinsicher Sicht exzellente) Strategien probiert, nix was bringt, eine Gemeinsamkeit existiert: sie glauben an nichts!

    Das mag Zufall sein, oder ein von mir ausgedachter Quatsch um zu missionieren, mir egal, was man darüber denkt, ich erlebe es so. Darüber hinaus weiß die Menschheit seit tausenden von Jahren (aus den vedischen Schriften oder aus dem Taoismus), dass Bewusstsein die Energie lenkt und diese den Ausdruck. (siehe Zusammenhang das Shin lenkt das Jin, lenkt das Chi, lenkt die Bewegung – für die Kampfkünstler unter uns)

    Um es mit modernen Worten aus zu drücken: Worauf ich mein Bewusstsein ausrichte (wie eine Sat-Schüssel) bestimmt mein höheres selbst (Dat wat mich so wahrnehmen tut) und ob ich RTL oder ARTE schaue, bestimme ich. Vielleicht verzichte ich sogar auf Fernsehscheuen und richte mich auf eine Idee von Gott (TAO, Heiliger Geist, Brahman whatever) und ent-scheide mich dafür.

    Dann mache ich immer noch “Fehler” im Leben, verbrauche immer noch, konsumiere immer noch, aber immer weniger, weil mich etwas anderes mehr und mehr füllt… Wenn ich genug Liebe bekomme, muss ich nix mehr konsumieren, kein Drama mehr tanzen für Wirkung und Belohnung. Muss keinen Energydrink trinken oder rauchen um cool zu sein, kein Fitnessstudio bezahlen um meinen Körper weiter in Enge und Starre zu trainieren um wirkungsvoller aus zu sehen, oder ein dickes Auto fahren (ob Benzin, Diesel oder Tesla) kein WhatsApp weil ich sonst (angeblich) nicht erreichbar bin usw… Ich kann sogar auf eine Amazonbestellung verzichten, weil ich das, was man da kaufen kann kaum benötige, und wenn bekomme ich es auch woanders. In tiefen Gottvertrauen, schenkt mir vielleicht jemand (aus “Zufall”) irgendein Buch, was gerade passt in meinem Leben… Ich brauche eben nichts mehr UM oder FÜR etwas!

    Es wär natürlich total geil, wenn wir eine (politische) Vertretung/Führung hätten, die angebunden an Gott, ohne Angst, in Freiheit diese Ausrichtung vorleben würde und mit all ihrem Wesen den Mitmenschen, welche noch sehr in Angst verhaftet sind, die viel wirken wollen und konsumieren müssen, etwas Rahmen geben würden, die Hand reichen würden und in Liebe da sein würden… Aber das ist tatsächlich Utopie, denn die Seuche der Gott-Abgewandheit, was eines jeden Wesens freier Wille ist, die daraus resultierende Seuche alles selbst zu steuern, kontrollieren, manipulieren zu müssen und so Sicherheit und Genug zu benötigen, diese Seuche wütet unter allen Menschen, vor allem dort, wo die Strukturen so sind, das nur solche Menschen innerhalb dieser Strukturen “höher” oder “weiter” kommen. Also Regel-Einhaltungssysteme wie Politik, Religionssysteme, alles was eben mit Macht, Ausgrenzung, dem getrennten “ich weiß es besser als Du” oder “ich bin mehr wert als Du” zu tun hat…
    Daher meine Empfehlung (wie in den Thread zuvor) für mehr Radikalität (mehr an die Wurzel gehen) damit sich offenbart was ist. Und ich selbst versuche ganz “radikal” von der Wurzel an mich zu verbinden mit der Liebe Gottes. Also mir hilft das…
    Aber muss ja jeder machen wie er meint. Viel Spaß beim Fummeln an der Sat-Schüssel, bitte nicht vom Dach stürzen,
    herzlich -der Irre.

  2. Ich habe schon einige Zeit einen ähnlichen (vielleicht etwas radikaleren) Artikel auf Halde liegen, nun brauche ich den nicht mehr veröffentlichen, denn du schreibst hier im Wesentlichen was ich da so gedacht habe. Nur den Kerngedanken aus meinem Artikel vielleicht noch … ich halte die individualisierung von Verantwortung für einen großen Teil des Problems.

    Auszug aus meinem Text:
    “[…] Und nun haben wir hier in Europa eine Generation, die offensichtlich der Meinung ist, die Probleme der Welt wären zu individualisieren – und sie merken nicht mal wie amerikanisch sie sind. Feinstaub ist das Problem der Dieselfahrer, steigende CO2-Werte liegen in der Verantwortung von Menschen die Fleisch essen, wer in den Urlaub fliegt macht sich genauso schuldig wie Unternehmen die Öl im Meer ablassen. Es wird kein Unterschied mehr gemacht, als Sünder kriegt man keine Absolution, egal ob man sich an bestehende Regeln hält oder nicht, was moralisch anrüchig aussieht führt zu öffentlichen oder privaten Shitstürmen. Natürlich treten Politiker nun nicht mehr zurück, egal was sie angestellt haben. Warum auch, persönliche Verfehlungen sind ja nur gemessen an einer Moral falsch, aber wessen Moral? Wenn unser Heimat-Lutscher rechtsradikale in seinem Ministerium toleriert, ist das nur noch eine moralische Verfehlung und solange man den Shitstorm aushält, was soll’s. Die Autoindustrie ist fast unangreifbar in Deutschland, also greift man die Fahrer von Diesel und SUVs an. Gegen die Massentierhaltung scheint nur Vegan zu helfen, also ist jeder ein Arsch der gerne Kotelett ist. Und Menschen die fliegen… tststs
    […]
    Ich will mich hier nicht aus der Verantwortung stehlen, ich sehe nur nicht warum ich persönlich für den Niedergang der Welt verantwortlich sein sollte. Ich habe immer für eine Gesellschaft eingestanden, die sich verantwortlich fühlt. Da sehe ich mich verantwortlich, und da habe ich offensichtlich geloost. Unsere Gesellschaft hat aufgehört, sich um die Probleme zu kümmern, hat aufgehört sich für Minderheiten einzusetzen – sie hat die Verantwortung und die Probleme individualisiert – heute braucht man die Tafeln, damit arme Menschen (ja, die gibt es hier mehr und mehr) etwas zum Essen haben, heute ist der Italienische Innenminister schuld, wenn Flüchtlinge ertrinken und macht mit seiner Politik weiter, weil er auch noch 75% Zustimmung bekommt. Dafür bin ich mit verantwortlich, denn vor 30 Jahren war das noch anders. Ich habe es nicht geschafft, zumindest den Status Quo zu erhalten, ich war nicht stark genug, nicht engagiert genug, nicht schlau genug um zu verhindern, dass da eine Generation heranwächst, die nur noch ihre persönlichen Interessen wichtig nimmt und Probleme individualisiert. Dafür bin ich verantwortlich. […]”

    Soweit der Auszug aus meinem Text … jetzt noch ein kurzer Kommentar zum IRRE(R/N)ARZT (ich kanns nicht lassen, die Möhren hängen tief bei dir 🙂

    In my opinion stellst du dich mit deinem Gott-Bezug auf die Seite der Individualisierer. Was ist Gott anderes als die personalisierte Individualisierung? Egal was um mich herum passiert, egal wie die Welt aussieht, ich habe Vertrauen in Gott und das hilft mir. Versteht mich nicht falsch, ich finde es schön, wenn es dir hilft. Aber ich bezweifle, dass es Gott ist der dir da hilft, es ist dein Glaube. Ich glaube auch, aber nicht zwingend an einen Gott. Eher an mich selber, meine Familie, meine Freunde. Und Liebe hole ich mir auch daher, und davon bekomme ich sehr viel ab und versuche sie auch wieder zu geben. Dennoch bin ich mir bewußt, dass ich in einer realen Welt lebe in der ich reales Geld verdienen muss um reale Gesundheit zu erhalten, die reale Ausbildung meiner Kinder zu bezahlen (was auch immer sie daraus machen werden), reale Lebensbedingungen halbwegs so zu gestalten, wie wir es uns vorstellen oder wünschen – erstmal egal wo diese Wünsche her kommen.

    Und Gott behüte – eine Regierung die sich ernsthaft auf Gott beruft … Hast du die Geschichte vergessen – guckst du nicht in die Welt? Da kam noch nie was Gutes bei raus, das kann man sich bestimmte nicht wünschen.

    Ich stimme dir allerdings zu, worauf ich meine Gedanken lenke, worauf ich mich fokussiere, das bestimmt zu einem großen Teil meine Welt, meine Zufriedenheit. Aber ich kann nur schlecht wegschauen wenn es anderen dreckig geht, und wenn es der Welt dreckig geht …

    Gruß, ein (wahrscheinlich) Irrer 🙂

  3. Denke auch, dass es wichtig ist an sich selbst zu glauben, an seine Familie, Freunde und Kinder, aber die sind, wie auch das “ich”, sehr vergänglich. Und sich Liebe zu holen ist genau das Problem was ich meine. Das geht gar nicht. Wenn ich mir Liebe von anderen “holen” muss, dann mangelt es mir ja daran und dann konsumiere ich (anstelle von harmonisieren). Liebe ist das einzige was mehr wird, wenn man es teilt…
    Ausdrücklich will ich nicht missionieren, sehe nur, dass uns die ganze Gott-Abgewandheit nicht weiter gebracht hat.

    Und AUSDRÜCKLICH meine ich keine Regierung, die Gott VERABSOLUTIERT und anderes ausgrenzt. Das, ja GENAU das, hat die Menschheit in den letzten paar tausend Jahren in die Scheiße geritten. Mit jedem Tag ein Stückchen mehr, bis zu dem Punkt, an dem wir heute sind. Individualisiert UND ausgegrenzt (wie du ja bereits schriebst) und dann müssen wir (weil nicht mit mir, anderen und etwas höherem verbunden) konsumieren. Sogar Liebe.

    Immer, wenn man verabsolutiert, grenzt man anderes aus, das ist keine Liebe! Aber genau das ist gewollt, je mehr individualisiert, ausgegrenzt (oder politisch ausgedrückt: entsolidarisiert), desto mehr muss jeder selbst schauen wo er bleibt und lebt sein Leben aus der Angst heraus: Angst zu wenig Nahrung, Schlaf, Sexualität zu haben, zu ungesund zu leben, zu wenig umweltbewusst, vegan oder gesund, zu radikal, zu einseitig, zu vielseitig, zu schnell, zu unachtsam zu, zu, zu… Diese Angst hört erst auf, wenn man nicht mehr so viel “brauchen tut” und das kommt, wenn man seine Sat-Schüssel mehr auf die absolute Fülle (Gott? Brahman? Tao?), als auf Angst (… und die sonstige Scheiße) ausrichtet.
    All der Scheiß in der Welt hat genau diesen (von wem auch immer *weltverschwörerisch gedacht* gewollten) Effekt: Ich entferne mich von Gott. Und gleichzeitig ist der Scheiß in der Welt auch der Ausdruck davon. Also ein genialer Teufelskreis für alle, die davon profitieren. Und das sind Menschen, die eben nicht an Gott glauben und sich alles selber holen müssen, sogar Liebe.
    Der Rest ist dann nur noch das alte Machtspiel (ob religiös, kapitalistisch -egal): Der, der viel hat, hat Angst viel zu verlieren und nutzt sein Viel um noch mehr zu bekommen.

    …hach is dat schön mit Euch zu texten… Schönes Wochenende!!!

  4. Kaum ein paar Tage nicht mehr richtig hier sein und ihr schreibt Romane… Find ich gut 🙂

    Sorry@Bernd – es war nicht meine Absicht deinen Artikel zu missbrauchen. Das hab ich auch ehrlich gesagt gar nicht mehr im Blick gehabt. Ich hatte an dem Tag einfach die Nase von allem voll und das musste irgendwohin – also hab ich mich hier ausgekotzt.

    Ich denke wir sind alle drei gar nicht so weit voneinander entfernt – allerdings nähern wir uns von teils sehr unterschiedlichen Seiten und mit unterschiedlichen “Sprachen”.

    Wenn ich mich mit dir @Irre(r/n)Arzt unterhalte, muss ich immer den Beissreflex unterdrücken, der mir hochkommt, wenn ich das Wort Religion und Gott höre. Es ist nämlich genau das, was du in deiner Antwort auf Bernd’s Kommentar raushaust – was mir diesen Beissreflex eingebläut hat. Kirche, Religion und Gott und etwas was zusammen gehört – in unserer Gesellschaft. Und das hat in der Vergangenheit zum Großteil zu Leid, Krieg und anderen negativen Folgen geführt.
    Wenn du es auf die Ebene schiebst, dass man sich mit Liebe und Glauben an etwas auf das Sinnhafte im Leben konzentriert und nicht immer dem leeren Inhaltslosen (was durchaus auch Spaß machen kann! 😉 ) widmet, dann bin ich wiederrum bei dir.
    Liebe geben ist seliger denn nehmen – dämlicher Spruch – aber das ist das was du meinst. Das ist auch das was ich immer mehr versuche zu leben – also möglichst nichts von anderen erwarten und einfordern, sondern nur das geben, was ich bereit bin zu geben und damit zufrieden sein. Fertig. Anders wird man nicht glücklich. Ein weiterer Effekt ist, dass die Zufriedenheit direkt steigt. 🙂

    Zu dem wer viel hat… hab ich letztens noch ein Bild gesehen, wo drauf steht….
    Wer viel hat sollte einen längeren Tisch bauen und nicht einen höheren Zaun.
    Fand ich gut!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.